Liebe Künstlerinnen und Künstler aufgepasst: Wenn Sie Ihre Skulpturen oder Rahmen mit echtem Gold überziehen wollen oder einen mit Diamanten bestückten Totenschädel planen, liefert dieses Video die Antwort, wie Sie gratis und franko zum Arbeitsmaterial kommen:
Klar, wenn Sie im Strassenbelag nach Gold und Edelsteinen suchen, ist Geduld gefragt. Aber wo könnten Sie in Bern oder anderen Schweizer Städten fündig werden? Gibt es bei uns einen Diamond District? Hm, vielleicht sollten die Kultussen mal ein bisschen vor der Bucherer-Filiale herumlüngeln...
Montag, 16. Januar 2012
Sonntag, 15. Januar 2012
Impressionen vom Galerienwochenende
Geraldine Magni, Kunsthistorikerin aus Fribourg, in der Galerie Krethlow, bestaunt Irene Bisangs Malerei. Die Künstlerin ist eine Schülerin von Neo Rauch, wie wir erfahren.
Der Galerist Michael Krethlow: Galerienwochenende hin oder her - Wein mag er nicht ausschenken. Man soll sich bei ihm auf die Kunst konzentrieren. Dafür serviert er später in seinem "Lehrerzimmer" im Progr einen umso edleren Tropfen.
Zart und düster zugleich sind die kleinformatigen Bilder von Irene Bisang.
Künstlerin Sylvia Hostettler und Galeristin Beatrice Brunner in der Galerie Beatrice Brunner "posen" nur mässig gerne. Immer diese Paparazzi!
Objekte aus Sylvia Hostettlers Serie "Okulat". Während wir im Nebenraum das dazugehörige Video schauen und dabei im Dunkeln munkeln und uns fragen, was "Okulat" bedeutet, kommt uns die glänzende Idee, das Wort mit dem Smartphone zu googlen. Es bedeutet "Pflanzenveredelung". Schon wieder etwas gelernt!
Wo Fritz & Bernd (Nicht Clever & Smart) auftauchen, gibt es meist gute Kunst oder ein spannendes Theaterstück zu sehen.
Bei DuflonRacz geht es angeblich um den Begriff "Dayiyi", der soviel wie "Menschenfresser" bedeutet. Ist das ein Schrumpfkopf oder ein Panettone?
Jedenfalls geht es bei der Installation des Künstlerkollektivs Makrout Unité abgründig-exotisch zu und her.
Wer schaut hier was an?
In der Galerie Christine Brügger - bekannt für "Trompe l'oeil" Malerei - verliert sich die Kultusse zuerst in einem "Teich" mit Kois...
und schliesslich in goldenem Glanz...
Bernhard Bischoff in seiner Galerie im Progr (vor einem Gemälde von Andy Harper) mag Pflanzenmetaphorik nicht nur auf Gemälden...
...sondern auch in echt. Tulpen im Winter ? Ob das nachhaltig korrekt ist? Sieht jedenfalls bezaubernd aus.
Samstag, 14. Januar 2012
Freitagnacht @ bienbar
Auch im Ausgang ist Kunst omnipräsent - etwa in der bienbar in Biel:
Das Wandgemälde stammt vom Solothurner Künstler Onur, der unlängst das Albumcover des Rappers Kool Savas gemacht hat. Durch das UV-Licht, welches das Bild von oben bestrahlt, scheinen die weissen Strassenlaternen tatsächlich zu leuchten.
Dargestellt ist übrigens der vor der Bar liegende Guisanplatz:
www.bienbar.ch
Das Wandgemälde stammt vom Solothurner Künstler Onur, der unlängst das Albumcover des Rappers Kool Savas gemacht hat. Durch das UV-Licht, welches das Bild von oben bestrahlt, scheinen die weissen Strassenlaternen tatsächlich zu leuchten.
Dargestellt ist übrigens der vor der Bar liegende Guisanplatz:
www.bienbar.ch
Freitag, 13. Januar 2012
Inspiration für Berner Kunstschaffende: Häkeln!
Liebe Berner Künstlerinnen und Künstler,
wie wärs mal wieder mit etwas Street Art - am liebsten so praktisch und charmant wie die Werke von Juliana Santacruz Herrera, die Löcher im Belag Pariser Strassen mit ihrer Häkelkunst "flickt":
Die Kultussen schauen in Zukunft beim Herumlaufen vermehrt auf den Boden, wer weiss, was für Kunst wir dort unten entdecken!
wie wärs mal wieder mit etwas Street Art - am liebsten so praktisch und charmant wie die Werke von Juliana Santacruz Herrera, die Löcher im Belag Pariser Strassen mit ihrer Häkelkunst "flickt":
(Quelle: joannagoddard.blogspot.com)
Die Kultussen schauen in Zukunft beim Herumlaufen vermehrt auf den Boden, wer weiss, was für Kunst wir dort unten entdecken!
Donnerstag, 12. Januar 2012
Baden mit Claude Lorrain
Dieses Licht! Keiner konnte so lyrisch-romantisch malen wie der französische Barockmeister Claude Lorrain (1600-1680). Seine Stadtansichten beruhten auf präzisen Naturbeobachtungen . Nichtsdestotrotz benutzte Lorrain seine Phantasie und liess allzu Weltliches weg, um so eine erhabene Stimmung zu erzeugen
...denn wir haben Sehnsucht nach "Seehafen bei aufgehender Sonne."
Kunstbücher 2012: Must haves!
Die Kultussen schmökern gerade in den neuen Verlagsprogrammen der Kunstbuchverlage. Wir freuen uns 2012 sehr auf:
- "Ist das Kunst oder kann das weg?" von Christian Saehrendt (Dumont): Witziges rund um die diesjährige documenta in Kassel, wo sich die Kultussen (hoffentlich) auch in der Kunst verlieren werden. Und der in Thun lebende Autor weiss, wovon er spricht, schliesslich wurde er in Kassel geboren - ein echtes documenta-Kind eben.
- Das Gesamtwerk von "Caspar David Friedrich" im Prestel-Verlag, weil uns seine Bilder so schön traurig stimmen. Anzuschauen mit trauriger Musik, vielleicht mit diesem Song.
- "Gustav Klimt. Die Zeichnungen" (Hirmer): Unbekannte Facetten, für einmal ohne Goldglanz
- "Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft" (Hatje Cantz): Weil wir Lorrain lieben, seit wir uns für die Lizprüfung durch sein Gesamtwerk büffeln mussten...
- "Horror Cinema" (Taschen): Da gehts zwar mehr um Film denn um Kunst, aber immerhin haben die Romantiker so manch eine (ästhetische) Vorlage für die Horrorfilmer geliefert!
Und unser Lieblingstitel (wortwörtlich):
- "Augapfelmassage" von Pipilotti Rist (Prestel): Bitte nachmachen!
Mittwoch, 11. Januar 2012
Museumspersonal im Fokus VII: Der Metal(l)-Techniker
Er sieht aus, als komme er von oder ginge gleich an ein Metal-Konzert, dabei ist sein Arbeitsbereich Metall, Holz, Kabel und Farbe: der heavy Museumstechniker - wir verzichten hier aus offensichtlichen Gründen auf die weibliche Form (dafür trägt dieses Museumspersonal auch gerne mal die Haare lang). Kunst findet er interessant, vor allem dann, wenn sie in Form einer verstaubten VHS-Kassette, einer 10'000-teiligen Installation oder einem frei im Raum schwebenden Rahmen daher kommt. Stundenlang tüftelt er an Ideen, wie er die Kabel von der Videoinstallation im Boden oder an der Decke verschwinden lassen kann, mit welchem Trick sich auch das grösste und schwerste ausgestopfte Tier mühelos an der Museumsdecke aufhängen lässt und welche Skulptur auf welchem Sockel am besten zur Geltung kommt – auf Sockeln, die er auch gleich selbst herstellt natürlich! Nicht selten greift er dafür auf Werkzeug zurück, das er zuhause fein säuberlich geordnet hortet. Denn auch wenn sein Haar zerzaust ist, dieser Herr hält strickte Ordnung wenn es um Stecker, Nägel und Holzlatten geht. Und es gibt etwas, was er über alle Massen liebt, was er anbetet und für jede Gelegenheit immer, aber auch immer mit sich herum trägt: DUCK TAPE, hierzulande schlicht Gaffa. Gaffa ist sein Aspirin, sein Windex, mit dem er nach der Arbeit auch einfache Knochenbrüche bei Haustieren behandelt, mit dem er Notizen für die Liebste am Kühlschrank befestigt und mit dem er sich den Garderobenschlüssel im Hallenbad auf die Brust klebt.
Dienstag, 10. Januar 2012
Im Kreis sitzen bei Klee
Heute hiess es an der Jahresmedienkonferenz des Zentrums Paul Klee "Ab ins Kreisli", wie man das noch aus der Schulzeit kennt! Dafür durften die Kultussen für einmal auf der Bühne des Auditoriums Platz nehmen:
Aber das wichtigste ist natürlich das Jahresprogramm - schliesslich werden wir im laufenden Jahr eifrig darüber berichten! Also, hier unsere Highlights:
- "Unheimlich. Hexen, Geister und Dämonen bei Paul Klee": Auf diese Sammlungsausstellung freuen wir uns, denn sie deckt ein paar unserer Lieblingsthemenfelder ab (10.3.-20.5.)
- "L'Europe des esprits - die Magie des Unfassbaren von der Romantik bis zur Moderne": Werke von Johann Heinrich Füssli und Caspar David Friedrich reichen als Argument, diese Ausstellung zu besuchen (31.3.-15.7.):
- "Engel": Nein, keine Angst, wir gehen nicht etwa unter die Heiligen. Aber wo Engel sind, sind die Gefallenen auch nicht weit - jedenfalls nicht im Werk des ironischen Paul Klees ;-) (26.10.-20.1.13)
Aber das wichtigste ist natürlich das Jahresprogramm - schliesslich werden wir im laufenden Jahr eifrig darüber berichten! Also, hier unsere Highlights:
- "Unheimlich. Hexen, Geister und Dämonen bei Paul Klee": Auf diese Sammlungsausstellung freuen wir uns, denn sie deckt ein paar unserer Lieblingsthemenfelder ab (10.3.-20.5.)
- "L'Europe des esprits - die Magie des Unfassbaren von der Romantik bis zur Moderne": Werke von Johann Heinrich Füssli und Caspar David Friedrich reichen als Argument, diese Ausstellung zu besuchen (31.3.-15.7.):
- "Engel": Nein, keine Angst, wir gehen nicht etwa unter die Heiligen. Aber wo Engel sind, sind die Gefallenen auch nicht weit - jedenfalls nicht im Werk des ironischen Paul Klees ;-) (26.10.-20.1.13)
Montag, 9. Januar 2012
Viel Botanik am Galerienwochenende
Sylvia Hostettlers Wachsobjekte in der Galerie Beatrice Brunner:
Andy Harpers Malerei bei Bernhard Bischoff & Partner:
Reto Camenischs Fotografie bei Bernhard Bischoff & Partner:
Urs Brunners Malerei bei Martin Krebs:
und vieles mehr.
Apps für Kunstfans
Die Berner Kunstwelt erhält am 1. Februar eine eigene App, wie uns dieses Inserat im Programmheft des Galerienwochenendes verrät:
Die Kultussen haben auf ihren Smartphones (jetzt machen wir mal ausnahmsweise keine Werbung für Apple) schon ein paar Kunst-Apps. Hier unsere Favoriten:
"Masterpiece Me!"
Zugegeben, das ist nicht die hochstehendste App auf dem Markt, aber dafür eine witzige: Einfach jemanden fotografieren und seinen Kopf in eines von 120 Meisterwerken einsetzen. Wir haben mit unserer Textperson M.L. aus B. einen Versuch gewagt:
Hm, das gefällt uns noch nicht so gut. Da man aber den Kopf drehen und vergrösseren und sogar den Farbton des Gesichts ändern kann, ergibt es dann doch noch ein tolles Bild:
M.L. ist selbst überrascht, wie gut sie sich als Madonna macht. Aber was trägt die Madonna denn da? Eine Hipster-Brille? Wem das zu weit geht, kann seinem Ärger mit dieser App Luft machen:
"Punch a Hipster"
Der Titel sagt alles:
So, jetzt aber etwas hochstehender...
"Brushes"
Der New Yorker liess unlängst ein Coverbild von einem Künstler herstellen, der mit seinen Fingern auf dem Telefon-Display "malt". Das hat so ausgesehen:
Die Kultussen sind nach unzähligen Monaten und wunden Fingerkuppen erst auf diesem Niveau (ca. 12-jährig):
Wo es echte Kunst vom Strassenkünstler Banksy zu bestaunen gibt, verrät und diese App:
"Banksy"
Frustrierend an der Sache ist, dass sich keine Arbeit in der Schweiz befindet. Man muss also schon etwas herumreisen, damit diese App Sinn macht. Also unbedingt runterladen vor dem nächsten UK-Trip!
Die Kultussen haben auf ihren Smartphones (jetzt machen wir mal ausnahmsweise keine Werbung für Apple) schon ein paar Kunst-Apps. Hier unsere Favoriten:
"Masterpiece Me!"
Zugegeben, das ist nicht die hochstehendste App auf dem Markt, aber dafür eine witzige: Einfach jemanden fotografieren und seinen Kopf in eines von 120 Meisterwerken einsetzen. Wir haben mit unserer Textperson M.L. aus B. einen Versuch gewagt:
Hm, das gefällt uns noch nicht so gut. Da man aber den Kopf drehen und vergrösseren und sogar den Farbton des Gesichts ändern kann, ergibt es dann doch noch ein tolles Bild:
M.L. ist selbst überrascht, wie gut sie sich als Madonna macht. Aber was trägt die Madonna denn da? Eine Hipster-Brille? Wem das zu weit geht, kann seinem Ärger mit dieser App Luft machen:
"Punch a Hipster"
Der Titel sagt alles:
So, jetzt aber etwas hochstehender...
"Brushes"
Der New Yorker liess unlängst ein Coverbild von einem Künstler herstellen, der mit seinen Fingern auf dem Telefon-Display "malt". Das hat so ausgesehen:
Die Kultussen sind nach unzähligen Monaten und wunden Fingerkuppen erst auf diesem Niveau (ca. 12-jährig):
Wo es echte Kunst vom Strassenkünstler Banksy zu bestaunen gibt, verrät und diese App:
"Banksy"
Frustrierend an der Sache ist, dass sich keine Arbeit in der Schweiz befindet. Man muss also schon etwas herumreisen, damit diese App Sinn macht. Also unbedingt runterladen vor dem nächsten UK-Trip!
Abonnieren
Posts (Atom)


















