Hello dear fellows and followers!
Unsere England reise endet, wo sie angefangen hat: auf dem Flughafen Bern Belp. Auch hier steht im öffentlichen Raum Kunst herum - in Form eines bunt bemalten, Kopf stehenden Bären. Gestaltet hat ihn der Berner Künstler Pierre Mettraux.
Erinnern Sie sich? Genau, das ist der Künstler, der einst die ganze Grimsel-Staumauer mit einem Gemälde versehen wollte, dann aber leider aufgeben musste.
Vielleicht hat die Welt aber auch nicht viel verpasst. In Anbetracht des Bären kommt uns jedenfalls eine Songzeile von Patent Ochsner in den Sinn: "Bälpmoos, spick mi furt vo hie".
In diesem Sinne: Bye, bye!
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Montag, 25. Juni 2012
Samstag, 23. Juni 2012
Baden mit Projektionen
Hello dear fellows and followers!
Taking a bath in Bath: Wir besuchten das römische Bad in der britischen Stadt Bath und staunten ab dem Einfallsreichtum der Museumsmacher. Um zu veranschaulichen, wie die römischen Eroberer einst in den für das warme Quellwasser gebauten Becken plantschten, projizieren die Kuratoren nackte Badende an die Wände. Aber keine Sorge: 100% jugendfrei.
Die stimmige Videoinstallation gefällt uns besser als manches Kunstvideo, das wir in letzter Zeit gesehen haben. Kunst darf also ruhig auch zufällig im Bad entstehen.
Die Kultusse hat übrigens ihre Hand ins Wasser getaucht, um die Temperatur herauszufinden. Worauf eine Aufsicht angerannt kam und die Kultusse warnte: "Sie sollten unter keinen Umständen ihr Gesicht berühren, ehe Sie sich nicht gründlich die Hände gewaschen haben." Nichts passiert. Und am Ende des Rundgangs durfte die Kultusse dann noch unvergiftetes Quellwasser trinken. Schmeckte ein bisschen nach Blut.
Wie auch immer: Bye, bye!
Taking a bath in Bath: Wir besuchten das römische Bad in der britischen Stadt Bath und staunten ab dem Einfallsreichtum der Museumsmacher. Um zu veranschaulichen, wie die römischen Eroberer einst in den für das warme Quellwasser gebauten Becken plantschten, projizieren die Kuratoren nackte Badende an die Wände. Aber keine Sorge: 100% jugendfrei.
Die stimmige Videoinstallation gefällt uns besser als manches Kunstvideo, das wir in letzter Zeit gesehen haben. Kunst darf also ruhig auch zufällig im Bad entstehen.
Die Kultusse hat übrigens ihre Hand ins Wasser getaucht, um die Temperatur herauszufinden. Worauf eine Aufsicht angerannt kam und die Kultusse warnte: "Sie sollten unter keinen Umständen ihr Gesicht berühren, ehe Sie sich nicht gründlich die Hände gewaschen haben." Nichts passiert. Und am Ende des Rundgangs durfte die Kultusse dann noch unvergiftetes Quellwasser trinken. Schmeckte ein bisschen nach Blut.
Wie auch immer: Bye, bye!
Freitag, 22. Juni 2012
Die schönste Skulptur der Welt
Das ist sie also, die schönste Skulptur der Welt. Ja, ja, das ist natürlich wie immer subjektiv. Aber für die Kultusse stimmt diese Aussage. Ihren Anfang nahm die Begeisterung allerdings nicht in einem kunsthistorischen Seminar an der Uni, wie sich manch einer jetzt denken mag - sondern im Kino:
Im Film "The Saint" zeichnet Val Kilmer alias Simon Templar alias Thomas Moore das Denkmal ab und verdreht damit der schönen Elisabeth Shue den Kopf.
Was die Kultusse nicht wusste: Die Statue von Edward Onslow Ford befindet sich im Hauptgebäude der University of Oxford und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Wer den Portier aber ganz nett fragt, darf sich trotzdem unter die Studierenden mischen und dem Memorial einen Besuch abstatten. Ironischerweise steht dieses in jener Universtität, von der Percy Bysshe Shelley (1792-1822) einst ausgeschlossen wurde, weil er atheistische Schriften verfasste.
Die Percy-Statue aus Marmor thront auf einem Bronzesockel. Sie zeigt den Poeten tot, angeschwemmt, nachdem er 1822 im Mittelmeer ertrank. Dabei wirkt sein Körper so zart und in sich ruhend, als habe sich Shelley nur kurz hingelegt.
Der Bronze-Sockel zeigt seine trauernde Wittwe Mary Shelley, Autorin von "Frankenstein" (womit auch sie zu den Ikonen der Kultusse gehört, die sich ja selber den Gothic Novels verschrieben hat, wie Eingeweihte wissen ;-)
Und hier ein Ausschnitt aus Shelleys Gedicht "A Bridal Song":
Fairies, sprites, and angels, keep her!
Holy stars, permit no wrong!
And return to wake the sleeper,
Dawn,—ere it be long!
O joy! O fear! what will be done
In the absence of the sun!
Come along!
In diesem Sinne: Bye, bye!
Im Film "The Saint" zeichnet Val Kilmer alias Simon Templar alias Thomas Moore das Denkmal ab und verdreht damit der schönen Elisabeth Shue den Kopf.
Was die Kultusse nicht wusste: Die Statue von Edward Onslow Ford befindet sich im Hauptgebäude der University of Oxford und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Wer den Portier aber ganz nett fragt, darf sich trotzdem unter die Studierenden mischen und dem Memorial einen Besuch abstatten. Ironischerweise steht dieses in jener Universtität, von der Percy Bysshe Shelley (1792-1822) einst ausgeschlossen wurde, weil er atheistische Schriften verfasste.
Die Percy-Statue aus Marmor thront auf einem Bronzesockel. Sie zeigt den Poeten tot, angeschwemmt, nachdem er 1822 im Mittelmeer ertrank. Dabei wirkt sein Körper so zart und in sich ruhend, als habe sich Shelley nur kurz hingelegt.
Der Bronze-Sockel zeigt seine trauernde Wittwe Mary Shelley, Autorin von "Frankenstein" (womit auch sie zu den Ikonen der Kultusse gehört, die sich ja selber den Gothic Novels verschrieben hat, wie Eingeweihte wissen ;-)
Und hier ein Ausschnitt aus Shelleys Gedicht "A Bridal Song":
Fairies, sprites, and angels, keep her!
Holy stars, permit no wrong!
And return to wake the sleeper,
Dawn,—ere it be long!
O joy! O fear! what will be done
In the absence of the sun!
Come along!
In diesem Sinne: Bye, bye!
Donnerstag, 21. Juni 2012
Ein Reiterdenkmal, das nicht auf Fuchsjagd geht
Man trifft sie in allen Städten der Welt an: Reiterdenkmale. Warum eigentlich liessen sich so viele Herrscher und Kriegsherren hoch zu Ross abbilden? Vielleicht, weil sie auf dem Rücken der Pferde übermenschlich wirken. Oder weil es von Macht und Stärke zeugt, wenn einer ein so starkes Tier im Griff hat (zum Glück bedienten sich die Bildhauer Pferden und nicht Frauen...). Ein schönes Beispiel steht übrigens beim Vittorio Emanuele Denkmal in Rom: Dort lässt es sich so schön zwischen den Beinen des Pferdes hindurch auf die Stadt schauen.
Aber zurück nach London. Hier steht eine verspielte Version des Reiterdenkmals:
Uns gefällt die kindliche Variante. Und Füchse jagen lässt es sich auf diesem Pferd auch nicht.
In diesem Sinne: Bye, bye!
Aber zurück nach London. Hier steht eine verspielte Version des Reiterdenkmals:
Uns gefällt die kindliche Variante. Und Füchse jagen lässt es sich auf diesem Pferd auch nicht.
In diesem Sinne: Bye, bye!
Mittwoch, 20. Juni 2012
Stonehenge - das Original
Für ihren Besuch in Stonehenge hat die Kultusse ja schon in der Schweiz geübt, wie hier nachzulesen ist. Über eine Million Arbeitsstunden muss es gekostet haben, Stonehenge (bedeutet ungefähr: hängende Steine) ab 3000 v. Chr. zu errichten. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Altarstätte. Vielleicht auch um eine überdimensionale Sonnenuhr. Wir könnten einen ganzen Blog betreiben mit allen Theorien, die rund um Stonehenge existieren. Darum lassen wir die Auslegung sein und präsentieren stattdessen ein paar Aufnahmen von dieser eindrucksvollen Monumentanlage bei Salisbury:
In diesem Sinne: Bye, bye!
Dienstag, 19. Juni 2012
Geisterwald in der Grossstadt
Hat in Oxford ein Sturm gewütet? Nein, nein, es handelt sich bei den herumliegenden Baumstrünken um Kunst! Die britische Künstlerin Angela Palmer kämpft gegen die Abholzung des Urwalds. Als Erinnerung, dass alle vier Sekunden ein Waldstück in der grösse eines Fussballfelds gerodet wird, platziert sie in Grossstädten diese eindrücklichen Holzskulpturen. Unter dem Titel "Ghost Forest" waren diese unter anderem auch schon in London zu sehen.
In diesem Sinne: Bye, bye!
Montag, 18. Juni 2012
God save the Kultussen - England Special
Nein, mit der diesjährigen Olympiade hat unser England Special nichts zu tun. Mit dem Jubiläum von Queen Elizabeth II. auch nichts. Die Kultussen waren einfach so in Great Britain, weshalb wir uns die ganze Woche ausschliesslich mit Kunst auf und von der Insel beschäftigen werden. Da über all die Hirsts, Emins und Turners schon genug geschrieben und gebloggt wurde, konzentrieren wir uns auf schöne, schräge und zufällige Kunst, die uns auf der Reise begegnete. Wie beispielsweise dieser lustige Museumsname im Zentrum von London:
In Anbetracht unterfinanzierter, übersubventionierter Museen erstaunt es, dass es nicht auch hierzulande ein Museum mit dem Namen "Ob dus glaubst oder nicht" gibt :-)
Für die Löwen, welche die weltberühmte Nelson's Column am Trafalgar Square bewachen, standen die Hunde des Entwerfers William Railton Modell - darum hecheln die Raubkatzen auch wie die besten Freunde des Menschen:
In der Kathedrale von Canterbury steht ein Spiegel, damit man die Decke auch ohne Kopfverdrehen bestaunen kann:
So, das war jetzt einmal ein Überblick. Ab morgen beschäftigen wir uns täglich mit einem spezifischen UK Thema.
In diesem Sinne: Bye, bye!
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