Samstag, 16. Juni 2012

Postkartengrüsse


Liebe Kultusse. Hoffe du hast mir einen Damien Hirst, einen Turner oder meinetwegen einen Teebeutel aus England mitgebracht. Ich habe nämlich heute ein Geschenk für dich gesichtet. Wenn die Tasse morgen noch zu haben ist.... könnte sie bald dir gehören.

Es grüsst die zu Hause gebliebene Kultusse

Antwort: Liebe Kultusse, die Queen hat dir in der Tat etwas mitgebracht, allerdings sind keine Engel drauf, sondern Streifen ;-)

Freitag, 15. Juni 2012

ätsch bätsch


Gestern durchsuchten die Kultussen die Ausstellung "Deftig Barock" im Kunsthaus Zürich verzweifelt nach Urs Fischers Zunge. Wir stellten uns insgeheim nämlich vor, der Künstler sässe tatsächlich hinter einer Wand und strecke im minutentakt den Besuchern sein Geschmacksorgan raus. Nach einem zweiten Durchgang entdeckten wir schliesslich ein kleines Loch in der Wand und stellten - Ätsch Bätsch - fest, dass die Zunge bloss aus Silikon ist. Sieht aber schaurig echt aus.

www.kunsthaus.ch noch bis am 2.9.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Tierische Art Unlimited


Obszön: Big Pig vob Richard Jackson


Elegant: "They I you he we" von Valentin Carron


Detail aus Ugo Rondinones Installation an der Art Unlimited: Fiep!

www.artbasel.com noch bis am 17.6.2012

Montag, 11. Juni 2012

Indienforum


Nabelschnüre oder Kutteln? Weder noch. Das ist eine aus Sari-Stoffen geknüpfte Installation der Künstlerin Nesa Gschwend. Diese stellt anlässlich des bereits zum dritten Mal stattfindenden Indienforums in der grossen Halle der Reitschule aus. Die Kultussen sind hingegangen, haben Curry gegessen, eine Petition an den indischen Premierminister unterschrieben, einen Film über Gewaltfreiheit geschaut und ein Reiskorn niedergelegt. AMEN!

www.grossehalle.ch

Samstag, 9. Juni 2012

Art Flashs


Duchamp-Moment in der Reithalle


Monet-Moment in Steffisburg


Zurbaràn-Moment zu Hause

Freitag, 8. Juni 2012

Meerschweinchen in der Kunsthalle


In der Kunsthalle hängen zurzeit grossformatige Porträts von Meerschweinchen. Bizarr? Durchaus. Josephine Pryde, die 1967 in England geborene Künstlerin, bestreitet ihre erste Schweizer Einzelausstellung unter anderem mit niedlichen Nagern. Es geht ihr dabei natürlich um mehr als um einen Jöh-Effekt. Schon allein das englische Wort "Guinea pig" birgt Abgründe: Es bedeutet auch "Versuchskaninchen". Bei Pryde wird das Versuchstier zum Motiv, anhand dessen sie das Medium Fotografie ausgiebig auslotet. Bei der Kultusse haben die putzigen Gesellen vorallem positive Erinnerungen ans eigene einstige Haustierchen ausgelöst. Charlie hiess der Kerl, der Bananen frass und fiepte sobald man den Kühlschrank öffnete. RIP!


Ausstellung: Bis 9. April, Kunsthalle, Bern.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Hug me


"Give me a big hug" flüsterte dieser Kerl, als wir an ihm vorbeischlenderten.

Sonntag, 3. Juni 2012

Wetzikon by Kultussen

Was aussieht wie Ausschnitte aus einem Skizzenbuch...


...sind in Wahrheit Wandzeichnungen in der Bar "Classroom" in Wetzikon. So lässt es sich doch gerne noch ein Weilchen länger vor der Damentoilette warten!

Samstag, 2. Juni 2012

Kunst auf dem Gurten


Heute war die Kultusse auf Berns Hausberg.... Erinnerungen wurden wach - nein nicht an das Festival, das die Kultusse nie besucht - sondern an langweilige Sonntage, an denen man als unmündiges Kind spazieren - oder noch viel schlimmer - bergauf gehen musste. Doch wer hätte gedacht, dass es auf dem heiligen Hügel auch Kunst gibt? "Il giardino", des etwas in Vergessenheit geratenen Zürchers Silvio Mattioli (1929-2011), erfreute uns mit für den Künstler typischem Rot, Gelb, Blau...


Doch das Drachentier auf dem Spielplatz gefiel uns auch nicht schlecht...es wirkt irgendwie zeitgenössischer als Mattiolis noch in der klassischen Moderne verhaftete Eisenplastik. Oder was meinen Sie, wie sich dieser Drache an der Art Unlimited machen würde?

Freitag, 1. Juni 2012

Kultussen auf dem Jakobsweg

Eigentlich wollten die Kultussen bloss ein paar schöne Landschaftsaufnahmen machen:


Doch dann kamen sie an einer um 1000 errichteten (und 1200 nach einer Schlacht wieder aufgebauten) Kirche vorbei. Da es draussen sehr heiss war, kehrten sie ein.


Ein Schild wies sie darauf hin, dass sich die Kirche Amsoldingen auf dem Jakobsweg befindet. Da hatten die Kultussen ein Déjà-vu: Aber ja, die Klosterruine Rüeggisberg, die sie vor einer Woche besuchten, liegt auch am Pilgerweg!

So wurden die Kultussen also unverhofft zu Pilgerinnen. Und machten ein paar Schnappschüsse von der 1812 gebauten Orgel:

 

Von der Krypta:

 

Vom Taufstein aus dem 14. Jahrhundert:

 

Zur Verwunderung der Kultussen hatte auch ein kleiner Uhu Abkühlung in der Kirche gesucht: