Montag, 8. Juli 2013

Cartoon: Gertsch zeigt ein Bild


Wenn Franz Gertsch ein einziges neues Gemälde präsentiert, ist dies für seine Anhänger Grund genug, zum Museum Franz Gertsch in Burgdorf zu pilgern. Die wahre Kunst: Der Aufwand lohnt sich! Zu sehen gibt es neue Werke des Meisters noch bis am 1. September.

Sonntag, 7. Juli 2013

Do it yourself: Lasershow im Kühlschrank


In Hong Kong ist alles grösser. Hier gibt es auch die weltgrösste Outdoor-Live-Lasershow zu bestaunen (Guinnes Buch der Rekorde). Jeden Abend von 20-20.15 Uhr zieht das Spektakel nichts ahnende Touristen wie die Kultussen an, die sich unter der grössten Lasershow etwas vorstellen, was einem Tom-Cruise-Film entstammen könnte. In Tat und Wahrheit handelt es sich aber bloss um ein paar überproportionierte Laserpointer, die farbige Tupfer auf den bewölkten Himmel "malen". Hm.

Immerhin regte uns das Ganze zu einem Beitrag in unserer Kategorie Do-It-Yourself an. Wir präsentieren die weltkleinste Lasershow in einem Kühlschrank. Tataa:

Samstag, 6. Juli 2013

10 Weisheiten aus China

Die Kultussen reisen weiter. Aus Hong Kong bringen wir zehn Weisheiten mit!

1. Liu Yes rauchende Figuren gibts auf dem Markt zum Schnäppchenpreis:


2. Hong Kong widmet den wirklich Wichtigen Skulpturen im öffentlichen Raum: Bruce Lee und den Tontechnikern:


4. Pasta-Gemälde funktionieren auch mit asiatischen Nudeln:


5. Bären-Skulpturen gibts auch hier:


6. Keramikschnecken auch:


7. Medusa wirbt für Alkohol:


8. Jeder sieht auf einer China-Reise mindestens einmal eine echte Ming-Vase:


9. Schweine bringen auch in China Glück:


10. Auf jeder Reise begegnet man einem Kunstwerk, das einem fesselt. In diesem Fall die zufällige Echtzeit-Simulation "The Garden of Eden" von Wong Chung-yu, in der Adam und Eva aufeinander treffen, sich paaren und sich ihre Kinder und Kindeskinder solange fortpflanzen, bis nur noch Männlein oder Weiblein übrig ist und die Menschheit ausstirbt. Dann fängt alles von vorne an:

Freitag, 5. Juli 2013

Vom Pelzhut zu den nackt Badenden


Während die eine Kultusse in New York weilte, verschlug es die andere in eine Stadt, die gerne New York wäre (fängt mit Z an und endet mit Rich, was hier viele sind oder zumindest vorgeben zu sein).  Einen Pelzhut im Hochsommer zu tragen hat aber tatsächlich Grossstadt-Flair. Bravissima!


Und... wow... schon wieder ein Hut...


Haben wir vielleicht den Dresscode verpasst? Auch Félix Vallottons schöne Bürgerin trägt Hut.


Den Kuratoren-Dresscode perfekt beherrscht Kunsthausdirektor Christoph Becker: Kariertes Hemd mit Paisley-Kravatte, eine grüne Pochette (leicht ironisch getragen) und dunkelblaue Socken. Pas mal!


Die einzig Nackten trafen wir in Félix Vallottons "Bain au soir d'été" von 1892.

Ausstellung: Bis am 15.9 im Kunsthaus Zürich. www.kunsthaus.ch

Videokunst, für die man sitzen bleibt


Kennen Sie das Gefühl? Sie schlendern durch Ausstellungsräume, stossen auf Videokunst, setzen sich interessiert hin - und schon nach wenigen Sekunden schweifen Ihre Gedanken ab zur Steuererklärung oder zu unbeantworteter Mailpost.

Seien wir mal ehrlich: Videokunst ist ein spannendes Feld, aber allzu häufig langweilt man sich im Museum und fragt sich verunsichert, ob man einfach zu dumm ist für die audiovisuelle Kunstgattung.

Nein, Sie sind nicht zu dumm! Oft sind Werke schlicht nicht gelungen. Nur weil etwas sperrig ist, ist es nicht automatisch Kunst, und nur weil andere Museumsbesucher eine halbe Stunde mit bedeutungsschwangerem Kopfnicken davor ausharren, handelt es sich noch lange nicht um Kunstversteher.

Das es auch anders geht, realisierten wir auf unserem Trip nach Hong Kong. Ein Begleiter, der mit Kunst im weiteren und Videokunst im engeren Sinne nichts am Hut hat, kam mit in die Ausstellung "The Origin of Dao: New Dimensions of Contemporary Art" (die übrigens nichts mit Ueli-Sigg-Kunst zu tun hat). Als wir dort einen Vorhang beiseite schoben und in einen Videoraum traten, dachte die Kultusse schon: Uh, da müssen wir wohl gleich wieder raus. Videokunst, das hält er nie aus! Aber oha!

Eine halbe Stunde später hatten wir das ganze Werk "The New Book of Mountains and Seas. Part 2" von Qiu Anxiong gesehen. Und selbst der aufmerksamkeitsgestörten Kultusse fiel das Stillsitzen ganz leicht. Dieses Werk ist packend, fasizinierend, wunderschön ausgeführt, universell verständlich. Ein perfekter Beweis, dass Videokunst auch gut sein kann.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Das coolste Museum von New York heisst...


Vergessen Sie das MoMA oder das Guggenheim! Das coolste Museum New Yorks befindet sich in Brooklyn: Das New York Transit Museum. Sehen Sie in unserer Bildergalerie, warum wir so richtig viel Spass dort hatten und was man in alten Subway-Zügen über die Werbegeschichte erfahren kann:


Da wird die Kultusse gleich selbst zur Schaffnerin:

Mittwoch, 3. Juli 2013

ge(l)blendet


Oh, ein Cuno Amiet! Nein, nur schnöde Werbung für Rapsöl. Leiden wir an déformation professionelle oder an einem Gelbstich?

Dienstag, 2. Juli 2013

Rattenscharfer Protest


Ist das Kunst an der 6th Avenue in New York? Vielleicht ein Werk von Paul McCarthy? Nein, diese Ratte "demonstriert" gegen die Arbeitsbedingungen bei Maserati. Scharfe Aussage und Ästhetik meinen wir!

Montag, 1. Juli 2013

Die schönsten Müssiggängerinnen

Müßiggang ist das Aufsuchen der Musse, das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von besonderen Stresssituationen oder körperlichen Belastungen. Er geht z. B. mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher, kann jedoch auch das reine Nichtstun bedeuten - meint Wikipedia. Wer durch die Kunstgeschichte streift merkt: Frauen sehen besonders gut aus beim Dolce far niente....


Brav bei Claude Monet
 

Entzückend bei John William Waterhouse


Berauschend bei Frederik Arthur Bridgman


Und so sehen Männer beim Nichtstun aus. Urteilen sie selbst.

Do it yourself: Tattoo von Tattly


Wer in New York auf einen dieser Automaten trifft, steht vor einem Produkt der ausgewanderten Schweizer Designerin Tina Roth Eisenberg, die den erfolgreichen Blog www.swiss-miss.com führt. Für 25 Cent erhält man ein temporäres Tattoo, das an die Aufklebebilder aus den Kaugummipackungen erinnert (gibt es die eigentlich noch? Die Kultusse trug als Kind voller Stolz ihre nach Erdbeeren riechenden Schlumpf-"Tattoos" zur Schau. Mutter hätte da eigentlich schon wissen müssen, was später auf sie zukommt, *räusper*).

Und das Ganze geht so: