Sonntag, 28. Juli 2013

Tisch mit Fächer und Sonnenbrille, 2013


Was macht Frau L.B. aus B. mit den von den am Murtensee liegen gebliebenen Objekten der Kultusse im Hause ihrer Eltern am Murtensee? Ein Stillleben. Wir haben halt schöne Sachen und Frau L.B kann schön arrangieren und hat einen schönen von Frau S.B selbst bemalten Tisch.

Samstag, 27. Juli 2013

Der bemitleidenswürdigste Performer von Bern


"Ich bin ein Bär und habe statt Pelz Flip Flops an den Füssen. Ich bin alleinerziehend und mein Bärenkind ist autistisch. Es sitzt nur blöd rum." Wir haben uns erweichen lassen und eine Münze eingeworfen - auch wenn zu diesem Akkordeon-Gejammer nicht grad der Bär steppte.

37 Grad? Ab ins Museum!


Heute soll also das Thermometer so hoch klettern wie an keinem anderen Tag im Jahr. 37 Grad verspricht der Wetterfrosch und rund um die Kultussen schmieden alle emsig Pläne. Die einen wollen an die Aare, die anderen in die Badi, wieder andere an den Thuner- oder Bielersee. Und alle stöhnen sie: Das ist mir zu heiss, ich brauche Abkühlung!
Warum kommt eigentlich keiner auf die Idee, am heissesten Tag ins Museums zu gehen? Vor der Sonne fürchten sich ja mittlerweile eh alle und wer mag schon schwitzen. Fünf Gründe, warum gerade heute der perfekte Museumstag ist:

1. Im Museum ist es IMMER angenehm temperiert.
2. An Sommertagen hat es wenig Besucher und man kann so lange vor einem Bild ausharren, wie man möchte
3. Das Personal ist sommerlich entspannt, da es entweder gerade aus den Ferien zurück ist oder gleich losjetten wird. Vielleicht darf man heute also sogar seine Handtasche mit in den Ausstellungsraum nehmen
4. Nur in einen dünnen Fetzen gehüllt, braucht man für einmal kein Garderobenfach zu mieten - was auch bedeutet, dass man für einmal keinen Schirm in der Garderobe vergessen wird (Museen könnten schon ganze Installationen schaffen aus all den Schirmen, welche die Kultussen in den letzten Jahren liegen gelassen haben...)
5. Auch in Berner Museen kann man den Sommer geniessen: Auf einem Spaziergang rund ums Zentrum Paul Klee etwa oder bei einem Kaffee im Hof des Museums für Kommunikation.

Freitag, 26. Juli 2013

Dieser Vogel hat einen Vogel!


Und er gibt nicht auf. Dieses Mal sichteten wir den schrägen Vogel beim Zytglogge - bei 32 Grad im Schatten. Ob er eine Klimaanlage unter seinem Kostüm versteckt? Vielleicht handelt es sich bei dem vermeintlichen Performer ja auch um ein Kind, die schwitzen bekanntlich weniger... So oder so: Grosse Kunst ist das nervige Gezwitscher immer noch nicht. Aber immerhin der Durchhaltewille des (Selbst-)Darstellers. "Nicht aufgeben!" - diese Parole hat ja schon so manch einen Kunstschaffenden gross gemacht.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Kunst der Verführung


Da sassen die Kultussen im Kunstmuseum und führten ein angeregtes Gespräch über Ausstellungen, als plötzlich etwas ihre Aufmerksamkeit erregte. Kein Kunstwerk, kein Künstler, kein Kurator - sondern ein Stück Kuchen! Apfelkuchen. Gleichzeitig drehten sie ihre Köpfe nach dem Nachbartisch im Café um und betrachteten das süsse Gebäck, das sie an ein fruchtgewordenes Stillleben erinnerte.

Was lehrt uns das? Kunst und Kuchen liegen manchmal näher beisammen als man denkt!

Ohriginell


Wer steckt sich denn schon freiwillig Kultussen ins Ohr? Wir jedenfalls nicht. Entdeckt bei Marcopolo, Bern.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Do it yourself: Ballontiere à la Jeff Koons


Alles, was es braucht, ist eine Packung für Ballontiere, Anleitung und Pumpe inklusive.


Die Drehungen mussten die Kultussen erst etwas üben. Nach drei geplatzen Ballonen hatten sie es aber im Griff! (Auf dem Bild entsteht übrigens ein Dackel...)


Et voilà: Was Jeff Koons kann, können die Kulussen schon lange! Wer uns jetzt für Kindergeburtstage buchen möchte, sende uns doch eine Email ;-)

Montag, 22. Juli 2013

Auf Balkonien durch den Louvre flanieren


Auch der anderen Kultusse ist es zu heiss, um ins Museum zu gehen. Statt in einem Kreidolf-Büchlein stöbert die Möchtegern-Pariserin in ihrem Schunken "Le Louvre" und blättert sich von...


...einem müden Machthaber...


...zu einer kühlen Erfrischung...


...in eine lasterhafte Stube...


...um schliesslich die wahre Liebe zu finden. Natürlich bei einem "sujet pastoral" von Boucher.

Ein Tag für Blumenmädchen


Die Kultussen geniessen das schöne Wetter auf Balkonien und blättern durch ein altes Kinderbuch: "Blumenmärchen" von Ernst Kreidolf. Natürlich könnten wir uns auch die Kreidolf-Ausstellung im Kunstmuseum Bern anschauen, aber eben, das Wetter...

Für alle, die sich vor der Sonne verstecken wollen, oder einen Ausgehtipp für den nächsten Regentag suchen: die Ausstellung läuft noch bis am 29. September. Ein Muss für alle, die mit Kreidolf gross geworden sind und seine Figuren ins Poesiealbum der Schulkollegin kopiert haben!

Sonntag, 21. Juli 2013

Eine Puppe, vier Bilder


Die "Geburt der Venus" (1485) von Botticelli


Die nackte Maya (1800) von Goya


Die Freiheit führt das Volk an (1930) von Delacroix


Le déjeuner sur l'herbe (1863) von Manet

PS: Die Kaffeetasse ist etwas daneben. Schliesslich heisst  "le déjeuner" ja auf französisch "Mittagessen" und nicht Frühstück wie bei den Romands (Sie erinnern sich: Bonne Chance leçon 7). Aber man hat ja nicht immer die passenden Tassen im Schrank ;-)