Samstag, 19. April 2014
Morbide Jesus-Performance
Wir fühlten uns im falschen Mel-Gibson-Film, als heute mitten in der Innenstadt ein nackter, blutüberströmter Jesus durch die Strassen gehetzt wurde.
Wir fanden heraus: Das sind junge Bekehrer, die zu so drastischer Street-Performance greifen, um ihre fromme Botschaft loszuwerden. Halleluja.
Mittwoch, 16. April 2014
Do it yourself: Hafenkran
Gruss an unsere Zürcher Freunde. Wie die Kultussen-Leserin M.K. aus B. beweist, kann man die Hafenkran-Kunst an der Aare einfach nachstellen. Alles, was es dazu braucht, ist das Spielzeug der Tochter!
Friedhofsserie: Schosshaldenfriedhof
Zugegeben, das ist jetzt seeeeehr morbid, aber in Anbetracht dieses Bilds müssen wir es einfach schreiben: Die Kultussen grüssen vom Schosshaldenfriedhof in Bern. Das von uns gesuchte Grab haben wir trotz Plan nicht gefunden, dafür stiessen wir einmal mehr auf stimmungsvolle Grabkunst. Und gar auf ein historisches Museum:
Dienstag, 15. April 2014
Kirschblüten & Geiltriebe im ZPK
Ab ins Zentrum Paul Klee!
Hier im Fruchtland blühen gerade die schönsten Kirschbäume...
...während im Museumsinnern der "Geiltrieb" des Duos Lutz & Guggisberg durch die ganze Architektur wuchert.
Kuratorin Fabienne Eggelhöfer führt wie immer im souveränen Garçonne-Look durch die aktuelle Schau "Taking a Line for a Walk". Im Hintergrund "Lutz" von Lutz&Guggisberg.
Ausstellung: bis am 17.8 im Zentrum Paul Klee.
Montag, 14. April 2014
Das Auge im Sandstein
Wo sind denn die Kultussen? Nein, nicht bei den Freimaurern in der Berner Altstadt, sondern in Limpach. Dort steht diese wundervolle, unter Denkmalschutz stehende Kirche mit ihrer Sandsteinfassade, erbaut 1808. Über dem Eingang thront das "Auge der Vorsehung", typischerweise dargestellt mit einem Strahlenkranz und einem Dreieck, das für die heilige Dreifaltigkeit steht.
Eine Vorsehung hatten auch wir: Bereits als wir den Kirchturm von Weitem sahen, wussten wir, dass wir über dieses Bauwerk bloggen würden. Et voilà:
Sonntag, 13. April 2014
Von Menschen und Mäusen
Gestern eröffnete Sophie Brunner vom Atelier Rohling ihr Projekt "Unibookat". Wir kamen ganz zufällig pünktlich zur Ansprache vorbei. Outsider-Künstler und Etablierte aus der Schweiz und Italien haben Bücher aus Alexander Wilds Buchantiquariat in der Rathausgasse...
...mit ihren eigenwilligen Interventionen zu Kunstobjekten erhoben...
...Kennedy mit Lolita Brille, Diktatoren mit Glubschaugen...
..."Die Antarktis" sinnig bemalt.
Ein Elefant in guter Gesellschaft und...
...unser Favorit: Das mit Filzmäusen bestickte Buch "Topi"...
DJane Madame Violence sorgte mit Vintage-Sound...
...für Stimmung im Lehrerzimmer des Progrs, wo eine Auswahl der Werke noch einen Monat lang ausgestellt ist.
www.rohling209.org
Samstag, 12. April 2014
The Art of GIF, Part 8
Wenn uns jemand darauf hinweist, dass man das Vernissagen-Buffet bis nach den Ansprachen in Ruhe lassen soll:
Unsere Reaktion, wenn jemand inflationär den Begriff Topos verwendet:
Die Reaktion jener, die den Begriff Topos verwenden:
Wenn uns ein Performance-Künstler auf die Bühne bittet:
Und hier noch ein hübsches Kultussen-Selfie:
Unsere Reaktion, wenn jemand inflationär den Begriff Topos verwendet:
Die Reaktion jener, die den Begriff Topos verwenden:
Wenn uns ein Performance-Künstler auf die Bühne bittet:
Und hier noch ein hübsches Kultussen-Selfie:
(Quellen: whatshouldwecallme.tumblr.com, hollywoodassistants.tumblr.com)
Nun kritzeln sie wieder
Kaum kommt die Sonne raus, kritzeln Kinder (in der Länggasse) und Künstler (am Waisenhausplatz) die Strasse voll. Ein Berner Phänomen?
Freitag, 11. April 2014
Bill Viola
Als Kunsthysterikerinnen... eh... -historikerinnen weilen die Kultussen natürlich öfters in Kirchen. Aber warum gerade im nahen Berner Münster?
Nein, nicht wegen dem phantastischen spätgotischen Sternengewölbe...
...sondern weil der amerikanische Starkünstler Bill Viola (nicht der Mann im Bild) hier zurzeit Videokunst präsentiert. Gleich beim Eingang waschen sich Adam und Eva die Hände und zwar im Diptychon "Ablutions".
An der PK wollten die Damen hoch hinaus. Kuratorin Kathleen Bühler stolzierte auf stylischen Haken...
...während Pressefrau Ruth Gilgen gar die Kanzel erklomm.
Ausstellung: "Bill Viola: Passions" im Berner Münster und im Kunstmuseum Bern. Bis am 21.Juli.
www.kunstmuseumbern.ch
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