Dienstag, 19. Juni 2012
Geisterwald in der Grossstadt
Hat in Oxford ein Sturm gewütet? Nein, nein, es handelt sich bei den herumliegenden Baumstrünken um Kunst! Die britische Künstlerin Angela Palmer kämpft gegen die Abholzung des Urwalds. Als Erinnerung, dass alle vier Sekunden ein Waldstück in der grösse eines Fussballfelds gerodet wird, platziert sie in Grossstädten diese eindrücklichen Holzskulpturen. Unter dem Titel "Ghost Forest" waren diese unter anderem auch schon in London zu sehen.
In diesem Sinne: Bye, bye!
Montag, 18. Juni 2012
God save the Kultussen - England Special
Nein, mit der diesjährigen Olympiade hat unser England Special nichts zu tun. Mit dem Jubiläum von Queen Elizabeth II. auch nichts. Die Kultussen waren einfach so in Great Britain, weshalb wir uns die ganze Woche ausschliesslich mit Kunst auf und von der Insel beschäftigen werden. Da über all die Hirsts, Emins und Turners schon genug geschrieben und gebloggt wurde, konzentrieren wir uns auf schöne, schräge und zufällige Kunst, die uns auf der Reise begegnete. Wie beispielsweise dieser lustige Museumsname im Zentrum von London:
In Anbetracht unterfinanzierter, übersubventionierter Museen erstaunt es, dass es nicht auch hierzulande ein Museum mit dem Namen "Ob dus glaubst oder nicht" gibt :-)
Für die Löwen, welche die weltberühmte Nelson's Column am Trafalgar Square bewachen, standen die Hunde des Entwerfers William Railton Modell - darum hecheln die Raubkatzen auch wie die besten Freunde des Menschen:
In der Kathedrale von Canterbury steht ein Spiegel, damit man die Decke auch ohne Kopfverdrehen bestaunen kann:
So, das war jetzt einmal ein Überblick. Ab morgen beschäftigen wir uns täglich mit einem spezifischen UK Thema.
In diesem Sinne: Bye, bye!
Sonntag, 17. Juni 2012
Samstag, 16. Juni 2012
Postkartengrüsse
Liebe Kultusse. Hoffe du hast mir einen Damien Hirst, einen Turner oder meinetwegen einen Teebeutel aus England mitgebracht. Ich habe nämlich heute ein Geschenk für dich gesichtet. Wenn die Tasse morgen noch zu haben ist.... könnte sie bald dir gehören.
Es grüsst die zu Hause gebliebene Kultusse
Antwort: Liebe Kultusse, die Queen hat dir in der Tat etwas mitgebracht, allerdings sind keine Engel drauf, sondern Streifen ;-)
Freitag, 15. Juni 2012
ätsch bätsch
Gestern durchsuchten die Kultussen die Ausstellung "Deftig Barock" im Kunsthaus Zürich verzweifelt nach Urs Fischers Zunge. Wir stellten uns insgeheim nämlich vor, der Künstler sässe tatsächlich hinter einer Wand und strecke im minutentakt den Besuchern sein Geschmacksorgan raus. Nach einem zweiten Durchgang entdeckten wir schliesslich ein kleines Loch in der Wand und stellten - Ätsch Bätsch - fest, dass die Zunge bloss aus Silikon ist. Sieht aber schaurig echt aus.
www.kunsthaus.ch noch bis am 2.9.
Mittwoch, 13. Juni 2012
Tierische Art Unlimited
Obszön: Big Pig vob Richard Jackson
Elegant: "They I you he we" von Valentin Carron
Detail aus Ugo Rondinones Installation an der Art Unlimited: Fiep!
www.artbasel.com noch bis am 17.6.2012
Montag, 11. Juni 2012
Indienforum
Nabelschnüre oder Kutteln? Weder noch. Das ist eine aus Sari-Stoffen geknüpfte Installation der Künstlerin Nesa Gschwend. Diese stellt anlässlich des bereits zum dritten Mal stattfindenden Indienforums in der grossen Halle der Reitschule aus. Die Kultussen sind hingegangen, haben Curry gegessen, eine Petition an den indischen Premierminister unterschrieben, einen Film über Gewaltfreiheit geschaut und ein Reiskorn niedergelegt. AMEN!
www.grossehalle.ch
Samstag, 9. Juni 2012
Freitag, 8. Juni 2012
Meerschweinchen in der Kunsthalle
In der Kunsthalle hängen zurzeit grossformatige Porträts von Meerschweinchen. Bizarr? Durchaus. Josephine Pryde, die 1967 in England geborene Künstlerin, bestreitet ihre erste Schweizer Einzelausstellung unter anderem mit niedlichen Nagern. Es geht ihr dabei natürlich um mehr als um einen Jöh-Effekt. Schon allein das englische Wort "Guinea pig" birgt Abgründe: Es bedeutet auch "Versuchskaninchen". Bei Pryde wird das Versuchstier zum Motiv, anhand dessen sie das Medium Fotografie ausgiebig auslotet. Bei der Kultusse haben die putzigen Gesellen vorallem positive Erinnerungen ans eigene einstige Haustierchen ausgelöst. Charlie hiess der Kerl, der Bananen frass und fiepte sobald man den Kühlschrank öffnete. RIP!
Ausstellung: Bis 9. April, Kunsthalle, Bern.
Donnerstag, 7. Juni 2012
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