Mittwoch, 29. Mai 2013

Hühner, Kitsch und Kachelöfen


Wer kann sich noch erinnern, wann zuletzt schönes Wetter war? Es gab tatsächlich irgendwann ein kurzes Hoch, das die Kultussen nutzten um Schloss Jegenstorf aufzusuchen.


Seit wann gibt es hier Hühner? Seit Keramiker im Schlossgarten ihr Unwesen treiben. Wir lauerten mitten in eine Ausstellung mit allerlei Kitsch und Kuriosem hinein.


Wer zum Teufel stellt so etwas freiwillig in seinem Garten auf?


Dann lieber noch einen Pseudo-Brancusi...


...ein X-beiniges dralles Mädchen...


...eine vollbusige Eule...


...oder eine Mietzekatze-Pietà.


Nach Jegenstorf gereist waren wir allerdings nicht für Hühner und Katzen, sondern für Kachelöfen. Die Sonderausstellung "Im Brennpunkt" präsentiert Prunkstücke wie diesen Ofen aus der Berner Manufaktur Frisching. Natürlich aus dem schönsten aller Jahrhunderte, dem 18ème siècle.

Ausstellung: bis 20. Oktober, Schloss Jegenstorf

www.schloss-jegenstorf.ch

Montag, 27. Mai 2013

Super van Gogh Land for Nintendo


Am letzten Game-Abend staunten die Kultussen nicht schlecht: Künstler wie Van Gogh inspirierten sogar die Game-Designer von Nintendo. Als unser Super Mario in der Wii durch geisterhafte Welten rannte, waren wir vom Hintergrund, der uns an "Sternennacht" erinnerte, so abgelenkt, dass wir schwupps von einem Monster gefressen wurden!

Sonntag, 26. Mai 2013

Chalets in Miniatur

Heute besuchten wir keine Museum, sondern das Pflegeheim Siloah, Gümligen. Dabei staunten wir, was für liebevolle Folk Art in zahlreichen Kursen entsteht. Zum Beispiel diese Miniaturchalets oder Bergbilder:


Am 29. Mai startet zudem eine Ausstellung mit Werken, die von MS-Patienten geschaffen wurden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Samstag, 25. Mai 2013

Sind die echt, die Klees??


"Sind die echt?", fragten wir uns in der Bar des Berner Hotels Schweizerhof, und meinten damit selbstverständlich nicht die Kultussenleserinnen Frau H. und Frau L., sondern die Grafiken, die über ihren Köpfen thronten. Die sahen nämlich ziemlich authentisch aus. Aber wir zweifelten doch, ob echte Klees einfach so ungeschützt in einer Bar hängen würden, während man einige Kilometer entfernt Eintritt zahlen muss, um solche Blätter zu bestaunen. Etwa in der aktuellen Sommerausstellung des Zentrums Paul Klee "Preziosen und Raritäten". Diese eröffnet heute und dauert bis am 11. August.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Bergiges Design


Erst haben wirs gar nicht bemerkt. Erst, als die Flasche schon fast leer war, fiel uns die kunstvolle Innengestaltung auf. Das erinnert uns doch an ein tolles Geschenk, das wir kürzlich erhalten haben...


...das Panorama Knife. Wunderbare Sache, diese Schweizer Berge!

Mittwoch, 22. Mai 2013

Ein Hodler am Morgen vertreibt alle Sorgen


Wir finden: Seit Hodler-Helgen auf den Kaffeerahmdeckeli anzutreffen sind, macht Kaffeetrinken noch mehr Spass.

Galerie von aussen


Sonst besteht das Problem eher darin, dass sich Passanten nicht in Galerien trauen. Nun dürfen sie für einmal bloss von aussen schauen! Die Installation bei Krethlow gibt es noch bis am 8. Juni zu bestaunen. Und uns kommen da spontan ein paar Gedanken, was wir in einer ruhigen Minute mit buntem Klebeband so alles anstellen könnten...

Montag, 20. Mai 2013

Wenn Kultussen zweimal klingeln

Was machen am Sonntag? Die Kultussen lassen sich einladen zu Frau R.W. aus B. und durchfahnden auch gleich die Wohnung nach Kunst und Kuriosem.


Wir stellen fest: Hier wird ganz bewusst ein neokonservativer Kurs gefahren. Realistische Malerei aus dem Brockenhaus wird kombiniert mit...


...Holzschnitzerei.


Wir sitzen auf Biedermeier Stühlen...


...und bekommen selbst gebackenen Marmor-Guggelhop mit köstlichem Kaffee serviert:



In der guten Stube...


...noch mehr stiefmütterliche Stillleben...


...und eine fantastische "Petersburger Hängung".  Ein Anker darf natürlich nicht fehlen.


Doch Hoppla! Der Kuchen bleibt uns fast im Hals stecken...


Hier gibts auch  Mannsbilder. Der Kalender der New Yorker Feuerwehrmänner...


...hängt über einer  Bar im  Mad Men Stil...


Viele schöne....


...Correspondances...


Ein Hase von Frau B. aus B...


...oder eine Sirene von Novelline...


...beweisen wie dieser Untersatz die von Frau W. zelebrierte Liebe  zum Detail.


Zum Schluss ein Blick ins Schlafzimmer: Hier grüsst ein Verwandter im Matrosenlook. So sollte man die Kinder wieder anziehen und dressieren eh...  frisieren, finden wir.

Sonntag, 19. Mai 2013

An Pfingsten parliert man am ringsten


Das Pfingstwunder aus der Apostelgeschichte des Lukas, 2. Kapitel

2,1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2,2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
2,3 Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,
2,4 und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen,* wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Ja, genau so geht erging es auch den Kultussen, als sie gestern mit ihren Freundinnen in einer guten Gaststube zusammenkamen (2,1), das Wetter nicht so richtig mitmachte (2,2) und alle lautstark durcheinander sprachen (2,3). Als dann der heilige Geist einfuhr (2,4) kamen wir zum Schluss: An Pfingsten parliert man am ringsten.

Freitag, 17. Mai 2013

Fiep, wir haben dich nicht lieb


Wir mögen Performances. Kunstperformances. Aber dieser Vogel vor dem Globus. Der nervt.