Montag, 7. Mai 2012

Unter Dolmen

Die Kultussen haben zwar angekündigt, ihr nächster Ausflug führe sie zur Klosterruine Rüeggisberg, aber jetzt haben sie halt vorher einen Abstecher an den Neuenburgersee gemacht. Ausschlaggebend war dieser Artikel von Newsnetz.ch.
Und weil die eine Hälfte der Kultussen in rund einem Monat zum richtigen Stonehenge pilgert, legte sie vorher noch einen Zwischenstopp bei den helvetischen Monolithen ein.

Der erste Stopp führte sie nach Yverdon, genauer Clendy, wo die grösste Ansammlung Menhire aus der Jungsteinzeit steht:



Welchem Kult sie dienten, ist der Forschung noch nicht klar.  Offensichtlich den Besuchern auch nicht, denn die Kultusse belauschte ein welsches Pärchen, das darüber rätselte, wie sich die Jungsteinzeitmenschen auf den Steinen gepaart hatten. Nun ja...

Anders bei den Menhiren von Corcelles-près-Concise:


Sie wurden von den sesshaft gewordenen Menschen errichtet, um ihr Land zu markieren - im Gegenzug zu den Jägern, die von Ort zu Ort zogen.

Über Umwege stiess die Kultusse dort noch auf einen Dolmen:


Dolmen dienten wohl als Grabstätten. Dieses Exemplar ähnelt allerdings mit seinem von modernen Menschen errichteten, schmückenden Steinwällchen eher wie ein mächtiger Grilltisch. Für ein spontanes Bräteln wars der Kultusse dann aber doch zu kalt. Nächstes Mal.

Und zum Schluss kam die Kultusse noch in den Genuss einer Ferdinand Hodlerschen Aussicht:

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